Bürger gegen Hühnerfarm in Zelz
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Bürgerinitiative gegen den Bio-Hühnerstall in Zelz

 

Besorgte Bürger fürchten um ihre Gesundheit

Geflügel ist der größte Luft-Verunreiniger in der Nutztierhaltung.

Der Betreiber plant in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung die Errichtung einer Bio-Hühnerfarm mit 3.000 Hennen.

Sollte auch die Aufzucht der Junghennen auf dem Hof stattfinden, bedeutet dies zusätzliche 3.000 Tiere auf dem Gelände.

Eine Genehmigung zur Erweiterung auf   2 x 3.000 Hennen ist lt. Gemeinde wohl kein Problem.

Die Teilbürgerversammlung am 22.09.2015 hätte eine Plattform zum Austausch der Befürworter und Widersacher sein sollen.

Leider haben jedoch nur die Befürworter mit Fachreferenten ihre "Pro Hühnerstall"-Argumente untermauert.

Geeignete Referenten zur Erläuterung der Bedenken, wie z.B. Bund Naturschutz, Gesundheitsamt oder Lungenarzt, Immobilienfach-mann, Forstamt, Experte für Filteranlagen) waren nicht eingeladen.

Der Initiator der Versammlung hätte sich im Sinne einer objektiven Meinungsfindung darum bemühen müssen.

Ausführungen über die gesundheitlichen und ökonomischen Folgen für die unmittelbaren Anwohner wurden nicht diskutiert und belegt.

Auf vorgebrachte Sorgen und Bedenken der Bürger wurde seitens des Veranstalters nicht eingegangen.

Die Folge war eine positive Imagekampagne für den Betreiber und den Biohennen Gründer- und Vorstand.

Der Gemeinderat wurde zur zeitnahen Abstimmung über den Beschluss, unmittelbar nach der Versammlung aufgefordert.

Informationen, die sehr einseitig waren, konnten nicht mehr hinterfragt und überlegt werden. Mangels Unkenntnis in der Sache wäre dies zwingend erforderlich gewesen.

Eine Objektbesichtigung bei einem Biohennen-Stallbetreiber wurde zur Meinungsfindung nicht veranlasst.

Ohne das in Auftrag gegebene Gutachten zu kennen, wurde die Zustimmung zum Bau schon im Voraus gegeben.

Zu bedenken bleibt:    Emissionsgutachten müssen aufgrund des aktuellen Automobilskandals generell in Frage gestellt werden.

Es soll zur Kenntnis genommen werden, dass die einzige Gegenstimme aufgrund einer Objektbesichtigung und intensiver Recherche zum Thema entstanden ist.

Gewichtige Gründe gegen den Bau sind:

Gesundheitsgefährdung durch Schadgase wie Ammoniak; Bakterien, Viren und Endotoxine.

Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub, verursacht durch Hühnerkot und Federpartikel (Folgen: Vogelhalterlunge, Lungenfibrose, irreparable Zerstörung der Lungenbläschen, Asthma, Allergien).

Der Feinstaub kann nicht gefiltert werden, sondern wird mit einem an der Lüftung angebrachten Streukopf nach außen versprüht.

Somit bleibt der Feinstaub in seiner Intensität erhalten, da er nur weitflächig verteilt wird.

Sehr bedenklich ist, dass die Hühnerfarm im Windkanal des Sportplatzes in Dalking (Entfernung Luftlinie 500 m) und der Chambtal-Grundschule (Entfernung Luftlinie 800 m) liegt.

Des Weiteren stellt sich die Frage, inwieweit die Auswirkungen auf das Grundwasser geprüft wurden.

Auch Photovoltaik-Anlagen werden aufgrund des entstehenden Feinstaubes in der Nachbarschaft eines Stalls beeinträchtigt.

Wer kann für die Zukunft ausschließen, dass der Hühnerstall nicht später einmal konventionell genutzt wird?

Nach der EU-Bio-Verordnung dürfen bis zu 30.000 Legehennen in einem Biobetrieb untergebracht werden.

 

Bitte nehmen Sie mit uns Verbindung auf, wenn Ihnen Ihre und die Gesundheit Ihrer Kinder nicht egal ist.

 

kontakt@stoppt-huehnerstall-in-zelz.de

 

Bürger gegen Hühnerstall in Zelz  | kontakt@stoppt-huehnerstall-in-zelz.de